Gemeinde Herz Mariä
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Die katholische Kirchengemeinde Herz Mariä in Bochum-Günnigfeld liegt im Norden der ehemals selbstständigen Stadt Wattenscheid (derzeit ca. 74.600 Einwohner) , die am 1.1.1975 nach Bochum eingemeindet worden ist. Die räumliche Lage des Stadtteils Günnigfeld im Städtedreieck zwischen Gelsenkirchen (Regierungsbezirk Münster), Herne und Bochum hat in der Folge der Industrialisierung ab etwa 1870 zur Herausbildung eines eigenen Ortskernes geführt mit einem Geschäftszentrum entlang der Günnigfelder Straße. Die Bahntrasse der ehemaligen Rheinischen-Eisenbahn, die als Güterbahn in Ost-West-Richtung verläuft, führt zu einer zusätzlichen Trennung nicht nur zum Günnigfelder Ortsteil Südfeldmark, der südlich der Bahnstrecke liegt, sondern ebenso zu Wattenscheid selbst, dessen Zentrum nur über die Straßen "Aschenbruch" bzw. "Blücherstraße", die die Bahntrasse unter- bzw. überqueren, erreicht werden kann. Zusätzlich verbindet eine Fußgängerbrücke über die genannte Bahn Günnigfeld mit der Südfeldmark. Bedingt durch die räumliche Lage und als Folge der historischen Entwicklung gibt es eine starke Orientierung der Günnigfelder nach Gelsenkirchen. |
Blick auf Günnigfeld und die Herz Mariä Kirche von Nordosten |
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Geprägt ist Günnigfeld durch den Steinkohleabbau auf der Zeche Hannover, deren Schächte 3,4, und 6 in Günnigfeld standen (Kruppstraße), und die zwischen 1873 und 1932 in Betrieb waren, anschließend als Wetterschächte dienten. Um 1973 wurde das Gelände eingeebnet. Heute ist der Stadtteil neben dem Geschäft- und Handwerkerbereich an der Günnigfelder Straße vorwiegend ein Wohngebiet. Von den etwas über 6000 Einwohnern sind etwa 3000 Katholiken, die zur Gemeinde Herz Mariä gehören. Bis zur Gründung des Ruhrbistums Essen im Jahr 1958 gehörte Günnigfeld zum Erzbistum Paderborn. Von 1903 bis August 2008 war Herz Mariä selbstständige Pfarrei. Danach wurde sie der neuen "Großpfarrei" St. Gertrud eingegliedert.
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